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Anke Helfrich Trio : Better Times Ahead

Züricher Weltwoche/08.06.06

"Zum Teufel, wenn Gott es könnte -er würde die deutsche Pianistin Anke Helfrich verbieten...Die Lady swingt wie der Teufel (wie schön, es scheint wieder erlaubt). Aber kann sie auch anders und ziseliert eine der schönsten Balladen der ganzen Standards-Literatur, Kurt Weills «My Ship» aus dem Broadway-Musical «Lady In The Dark», so subtil in die Tastatur,als wär's ein Stück St. Galler-Spitzenklöppelei.Oder eins von Debussy."

Kulturspiegel/06.06

"Als „wirklich begabte und sensible Pianistin und Komponistin“ preist Trompeten-Star Hargrove die Musikerin aus Weinheim…Mit dem Bassisten Martin Gjakonovski und dem Schlagzeuger Dejan Terzic bietet die in Holland und den USA geschulte Helfrich modernen akustischen Jazz, der Freude macht-anspruchsvoll und dabei angenehm zu hören."

Angela Ballhorn in Jazzthetik/06.06

"Auf Better Times Ahead hört man eine gereifte Künstlerin, die ihren Stil gefunden hat...Wir sehen und hören vor allem und staunen!"

Sven Thielmann in Stereoplay/06.06

"...Bei zwei ihrer Originals und dem Monk-Klassiker "I Mean You" steigt Roy Hargrove ein und würzt den farbenfrohen Wohlklang mit seiner feinen Trompete - toll. Doch am besten ist, dass man bei den sechs Trio-Tracks den Stargast keine Sekunde vermisst. Was nicht gegen den Texaner spricht, aber für den flotten Dreier um Helfrich, der hier der Sprung ins internationale Rampenlicht gelingt. So gesehen, stimmt der Titel dieses Albums nachdenklich: Viel besser geht's nämlich kaum noch."

Matthias Inhoffen in Audio/06.06

"...Unverbrauchte Blues-Phrasen schüttelt sie ebenso lässig aus den Fingern wie eine Improvisation über Thelonious Monks „Ask Me Now", und ihre Begleiter, der Bassist Martin Gjakonowski sowie der Schlagzeug-Tausendsasssa Dejan Terzic, lassen es ordentlich dampfen. Richtig heiß wird es, wenn der amerikanische Trompeter Roy Hargrove als Ehrengast in sein Horn stößt - nein, das ist keine Pflichtübung, so spielt nur einer, der mit Eifer, mit ganzem Herzen dabei ist. Exzellenter Klang."

Frank Becker in OMM/26.05.06

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Klaus Muempfer in Jazzpages

"Als expressives Up-Tempo-Stück interpretiert das Quartett Monks "I Mean You", in dem Anke Helfrich ihrem musikalischen Vorbild Tribut zollt. Mit der anschließenden "Miniatur An-ma.de", dem fast surrealen Klangfarbenspiel aus Single-Note-Trauben, gestrichenem Bass und rasselnder Percussion belegt Die Weinheimer Pianistin ihre Vielseitigkeit, die keine Beliebigkeit ist, sondern stilsichere Bewegung im zeitgenössischen Jazz. Mit ihrem Trio und dem Gast bleibt sie stets der amerikanischen Tradition verbunden, in die sie die europäische Freiheit einbindet. So entsteht eine Musik, die bis zum letzten Ton gefangen nimmt."

Scala

"Zweifelsfrei: Bessere Zeiten werden kommen! Nach dieser CD auf jeden Fall. Schon der erste Titel "Movin' In" ist voller Kraft und Schönheit. Im besten New-Bop-Stil geht es eine knappe Stunde nur um die Sache selbst. Betörend, wie Anke Helfrich das Stück "My Ship" (Weill/I. Gershwin) aus dem Broadway-Musical "Lady In The Dark" angeht. Hier wird gesegelt, gekurvt und jeder Wellenberg mit Bravour genommen. Ein furiouses Feuerwerk in fantasienvollster freier Stilistik ist "Der Turm". Hier kracht es im Gebälk und Dejan Terzic zeigt sich als Meister der kalkulierten Dynamik. Durchdacht und gefühlvoll die Ballade "Thanks For Being Here" und voller Hoffnung, hymnisch und vielschichtig (wie kann es anders sein "Better Times Ahead". Sensationell!"

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