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Tobi Hofmann Quintet: Tanz der Teilchen

Artikel: DMCHR 71054

bildbeschreibung

Besetzung: Tobi Hofmann tp, flh, melodica, Ulrich Wangenheim ts, cl, bcl, fl, a-fl, Christian Elsässer p, fender rhodes, Andreas Kurz b, Bastian Jütte dr

Aufnahmedatum: 01 Februar/10 August, 2005
Aufnahmeort: München

Tracks:

Die Reihe „Jazz thing Next Generation“, in der bisher Esther Kaiser, Anette von Eichel, Ignaz Dinné, Benjamin Schäfer, Martin Auer, Oktoposse, Cyminology, Christian Krischkowsky, Nadia Maria Fischer, Gary Fuhrmann, Tré und Coustics ihr Debut auf Double Moon Records gegeben haben, wird nun - schon mit Volume 13 - fortgesetzt.

Der Münchner Tobias Hofmann verdient die Bezeichnung "Multitalent" völlig zu Recht: Als Musiker spielt er neben seinen Hauptinstrumenten Trompete und Flügelhorn auch sehr respektabel Piano, Bass und Schlagzeug - und als Sänger begann er bereits beim Tölzer Knabenchor, und gründete später ein a-capella Quintett. Ein Kompositionsstudium bei Rob Pronk in Rotterdam kam noch dazu. Weil das offensichtlich nicht reichte, um die unglaubliche Schaffenskraft des heute 32jährigen auszuschöpfen, studierte er an der Hochschule für Schauspielkunst "Ernst Busch" in Berlin, und nach dem Abschluß sorgte er auch gleich für Aufmerksamkeit, arbeitete unter Regisseuren wie Peter Zadek und Manfred Karge, hatte und hat Engagements an den Theatern in Karlsruhe und Dresden. Dazwischen eingestreut: die Arbeit an Kompositionsaufträgen für Film und Fernsehen. Die "multitasking"-Fähigkeit des Tobias Hofmann scheint unbegrenzt, offensichtlich leidet keines seiner Fächer unter dem Engagement für das andere, wie er bekräftigt: "Ich mache ganz gerne verschiedene Sachen. Das befruchtet sich gegenseitig. Nach einem Theaterprojekt habe ich meist wieder richtig Bock auf Musik. Und vor allem reinigt es den Kopf. Festlegen will ich mich noch nicht."

Sein Quintett hat er handverlesen, es besteht aus Instrumentalisten, die allesamt etablierte Musiker in der Münchner und deutschen Szene sind, die in zahlreichen Formationen Erfahrungen gesammelt haben und dem hohen Anspruch von Tobias in vollem Umfang genügen. Die 6 Kompositionen und Arrangements von Hofmann - vertrackt und doch sehr angenehm zu hören - werden von den Musikern ebenso lässig gemeistert wie die Bearbeitungen der Titel von Tom Harrell ("Angela"), Freddie Hubbard ("Little Sunflower") und Sidney Bechet ("Petite Fleur").

Presse-Echo

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