Besetzung: Frederik Köster tr,fl-h, Tobias Hoffmann g, Robert Landfermann b, Ralf Gessler dr, Paul Heller ts
Aufnahmedatum: 7-8 März 2006
Aufnahmeort: Loft,Köln
Die Reihe „Jazz thing Next Generation“, in der bisher Esther Kaiser, Anette von Eichel, Ignaz Dinné, Benjamin Schäfer, Martin Auer, Oktoposse, Cyminology, Christian Krischkowsky, Nadia Maria Fischer, Gary Fuhrmann, Tré, Coustics und Tobi Hofmann ihr Debut auf Double Moon Records gegeben haben, wird nun - schon mit Volume 14 - fortgesetzt.
"...Well done, nice playing and compositions. I´m proud of you!" (Ack van Rooyen)
Ein tolles Lob aus berufenem Munde - und keineswegs übertrieben. Der junge Trompeter Frederik Köster studierte in Detmold und Köln, und spielte bereits während dieser Zeit mehrere Jahre in Peter Herbolzheimers "BuJazzO", schrieb und arrangierte sogar schon für dieses Orchester. Seine Qualitäten wurden aber auch früh von internationalen Kollegen erkannt, und so spielte Frederik Köster an der Seite von Phil Woods, Albert Mangelsdorff, Tony Lakatos, Lalo Schifrin und vielen mehr. Seit einigen Jahren leitet er - neben Engagements im Cologne Contemporary Jazz Orchestra und der WDR Big Band - sein eigenes Quartett, das seine Vorstellung einer modernen und groove-orientierten Musik teilt. Der mit allen musikalischen Wassern gewaschene Gitarrist Tobias Hofmann trägt loops ebenso bei wie durchaus auch mal rockorientierte Soli. Robert Landfermann - übrigens auch Bassist des Benjamin Schäfer Trio (Jazz thing Next Generation Vol. 4) - ist sicher einer der besten jungen deutschen Musiker an seinem Instrument, und Ralf Gessler am Drumset ist geschult in zahlreichen Formationen von Jazz bis Latin.
Sämtliche Kompositionen und Arrangements der CD stammen aus der Feder von Frederik Köster, sie belegen sein herausragendes Talent, eben nicht nur über einen strahlenden, in ruhigen Passagen aber auch extrem weichen Sound an Trompete und Flügelhorn zu verfügen, sondern auch Songs zu schreiben, die intelligent und doch sehr eingängig sind.
Zusätzlich veredelt wird die CD durch den Gastauftritt von Paul Heller bei zwei Titeln, Kollege bei der WDR Big Band und als einer der besten deutschen Tenorsaxophonisten etabliert.
Presse-Echo