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Ignaz Dinné feat. Ron Carter: The Next Level

Artikel: DMCHR 71067

bildbeschreibung

Besetzung: Ignaz Dinné as, Ron Carter b, Pete Rende p, Jochen Rueckert dr

Aufnahmedatum: Oktober 05
Aufnahmeort: Sear Sound Studio, New York (USA)

Tracks:

Das Jahr 2004 markiert das Geburtsjahr der Reihe "Jazz Thing Next Generation", und nach zwei Vokalistinnen war Ignaz Dinné der erste Instrumentalist der Reihe. Sein Debut löste uneingeschränkte Begeisterung bei Hörern und Presse aus:

"Dinné spielt mit einer Ruhe und Abgeklärtheit, die man sonst nur von Älteren zu hören gewohnt ist. Da ist jeder Ton überlegt gesetzt, kein Wort zuviel gesagt. Großartig!" (FonoForum, Höchstwertung)

Ignaz Dinné beeindruckt "durch einen langen Atem und einen ganz eigenen Ton, der nie glatt ins Ohr geht, sondern produktive Unruhe verbreitet." (Rolf Thomas, Jazzthetik)

"Da bahnt sich ein großes Talent seinen Weg!" (stereoplay)

Nun erklimmt Ignaz Dinné die nächste Stufe. Immer noch Mittdreißiger ist er jung und entdeckungsfreudig genug, um sich neugierig und unbelastet auf neue Songs und Menschen einzulassen; gleichzeitig aber hat er seine schon beim Erstling konstatierte Reife weiter ausgebaut und gefestigt. Das wird zum Einen deutlich an seinen Eigenkompositionen, die uns schon beim ersten Hören erscheinen wie Standards (z.B. "Pete´s Place"), aber auch an seinen Interpretationen von Monk-Klassikern, von denen auf "The Next Level" zwei vertreten sind, sicher auch in Erinnerung an sein Studium am Thelonious Monk Institute of Jazz - übrigens damals als erster Europäer und auch als erster Saxophonist! Auch bei seiner zweiten Veröffentlichung verläßt sich Dinné auf die beiden New Yorker Pete Rende und Jochen Rueckert an Piano und Schlagzeug, ein seit mittlerweile sechs Jahren eingespieltes Team. Dazu kommt aber Mentor und Freund Ron Carter am Bass, der zu den wenigen lebenden wirklichen Giganten der Jazzgeschichte gehört. Für Dinné allerdings nichts Ungewöhnliches: der 1971 in Bremen als Sohn des bekannten Posaunisten Ed Kröger geborene Altist lernte von und spielte mit Herbie Hancock, Wayne Shorter, Jackie McLean, Jimmy Heath, Curtis Fuller - und vielen anderen. Alle prophezeien ihm eine große Karriere, denn er ist mit einer überzeugenden Selbstverständlichkeit in der Tradition des (modernen) Jazz verwurzelt, und doch hat er bereits in jungen Jahren das erreicht, was manche viel später (oder auch gar nie) erreichen: einen unverwechselbaren Ton, einen wohl nicht kopierbaren musikalischen Ausdruck, mit einer spröden und doch einnehmenden Ästhetik.

Homepage: www.myspace.com/ignazdinne

Presse-Echo

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