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Sebastian Sternal Trio: Eins

Artikel: DMCHR 71078

bildbeschreibung

Besetzung: Sebastian Sternal p, Sebastian Klose b, Axel Pape dr

Aufnahmedatum: 06.-07.06.2007

Tracks:

Die „Jazz thing Next Generation“-Reihe, bei der Esther Kaiser, Anette von Eichel, Ignaz Dinné, Benjamin Schäfer, Martin Auer, Oktoposse, Cyminology, Christian Krischkowsky, Nadia Maria Fischer, Gary Fuhrmann, Tré, Coustics, Tobi Hofmann, Frederik Köster, HDV-Trio, Jochen Baldes, Tim Rodig, Subtone, Adrian Reiter, Christof May, Lorenz Hargassner, Max Frankl, Jacobien Vlasman, Andi Kissenbeck, Croomp, Sebastian Gahler und Felix Heydemann ihr Debut auf Double Moon Records veröffentlicht haben, wird nun mit Volume 28 fortgesetzt!

Der fünfundzwanzigjährige aus Mainz stammende Sebastian Sternal lernte mit sechs Jahren klassisches Klavier und wurde bereits mit zwölf Jahren in seiner pfälzischen Heimat das erste Mal mit einem Preis ausgezeichnet. Zweimal war er erster Preisträger von „Jugend jazzt“ und es folgte eine weitere Auszeichnung als erster Preisträger im Wettbewerb „Jugend komponiert“. Er gehörte dem Bundesjugendjazzorchester an und absolvierte sein Jazzpiano – Studium an der Musikhochschule in Köln bei John Taylor und Hubert Nuss. Sebastian Sternal komponierte Filmmusik und ist Mitglied mehrerer Ensembles. „Eins“ davon - und sein wichtigstes - ist das Sebastian Sternal Trio. Das Trio besteht seit sieben Jahren und spielt Eigenkompositionen von Sternal. Ein Titel stammt von dem Bassisten Sebastian Klose, welcher mit Drummer Axel Pape das Studium am Fachbereich Musik der Universität Mainz jeweils mit ebenso hervorragenden Ergebnissen abgeschlossen hat. Beide wirken in zahlreichen Bands mit und sind gefragte Musiker. Schon beim ersten öffentlichen Auftritt beim hessischen Landeswettbewerb „Jugend jazzt“ 2002 wurde das Trio zum Landessieger gekürt. 2003 wurden die Musiker bei „Bundesbegegnung Jugend jazzt“ mit einem Sonderpreis ausgezeichnet. Nach einem einjährigen Studien-Aufenthalt in Paris lebt Sebastian Sternal seit Herbst 2008 wieder in Köln, wo er 2007 mit dem renommierten "WDR-Jazzpreis" für seine herausragenden Fähigkeiten im Fach Improvisation ausgezeichnet wurde.

Das Sebastian Sternal Trio beeindruckt vor allem mit frischen, fließenden Improvisationen, die durch den amerikanischen Jazz sowie die europäische Klassik - die durchaus auch mit folkloristischen Elementen verziert werden - beeinflusst sind. Hörbar sind Vorbilder wie Miles Davis, Herbie Hancock, aber auch Claude Debussy, auch wenn das Trio nach den vielen Jahren des Zusammenspiels seinen eigenen Sound gefunden hat. Die Grundlage bilden die ausgereiften Kompositionen Sternals, die mit ihrer atmosphärischen Dichte und eingängigen Melodik bestechen. Es kann auch nicht überraschen, wenn einige Titel an Filmmusik erinnern: als Komponist ist Sebastian Sternal bereits für Bavaria-Produktionen tätig geworden.

„Eins“, die erste Veröffentlichung des Sebastian Sternal Trios, besticht durch ein künstlerisch homogenes Konzept, das Komposition, Improvisation, musikalische Atmosphäre, Stimmung, Wahrnehmung von Raum und viel Gefühl für ein richtiges Timing umfasst.

Homepage: www.sebastiansternal.de



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