" Auf der CD „Per Se" verzichtet sie auf alle vordergründigen Orientalismen, verlässt sich aber ganz auf den Klang der persischen Sprache und bettet Texte von Hafiz, Omar Khayyam und ihr selbst in eine Musik, die sehr lyrisch, sehr offen, sehr sinnlich ist und von elegant geschwungenen Melodiebögen und prachtvoll ausstaffierten Harmonien lebt..."
"Zum siebten mal stellt Double Moon mit "Cyminology" ein junges Ensemble in seiner von Jazzthing unterstützen Reihe "Next Generation" vor.Dieses mal handelt sich nicht um den dritten qualitätvollen jungen Pianisten oder die vierte Sängerin gleicher Ausstattung, nein, unter Cyminology verbirgt sich ein junges Quartett, das mit großem Erfolg versucht, persische Lyrik und Musikkultur mit den Vorzügen des Jazz in Einklang zu bringen.
"..Auf ihrem Album "Per Se" vertonen sie traditionelle persische Lyrik mit westlichem Modern Jazz...Cyminology beweisen, dass es möglich ist, zu glühen, ohne zu explodieren. Musikalisch ist dieses multinationale Projekt ein Fest."
"...Die Verbindung aus orientalischer Blumigkeit und kunstfertiger jazz-Sensibilität funkzioniert und macht Per Se zu einem Debüt, das nicht nur durch seine künstlerische Indiviadualität verblüfft, sondern vor allem glut - und seelenvolle Musik bietet, die man immer wieder auf sich wirken lassen möchte. Es ist immer wieder überraschend, zu erkennen, wie weit der Jazz sich dehnen und strecken kann, ohne zu zerbrechen oder aufgesetzt zu wirken."
"...Die Kompositionen, zumeist aus Samawaties Feder, sind von orientalischer Melodik geprägt, werden aber durch die weithin "instrumental" eingesetzte Stimme und das ideenreiche Spiel des Klaviertrios in einen originellen zeitgemäßen Jazzkontext gebracht."
"...Gruppe übt einen Zauber aus,der knurrigen Oberstudienräten,ausgelaugten Eltern, missmutigen Jugentlichen und quengeligen Kleinkindern gleichemaßen ein Lächeln aufs Gesicht und ein asymmetrisches Wippen in die Füße zaubert. Es liegt an der sensiblen Interaktion innerhalb der Band, an den fein gesponenen dynamischen Abläufen, die einen automatisch zum versonnenen Schweigen bringen. Und an dem faszinierenden Gesang der Leaderin. Das weiche Persisch einer längst vergangenen Epoche kling aus ihrem Munde wie eine poetische Fantasiesprache.IHre nonverbalen Vokalisen beschwören Assoziationen zu unerhörten Fabel- Instrumenten herauf."
"...Im Mittelpunkt steht die Klangfarbengestaltung, die trotz karger Quartett-Besetzung fein abgestufte Schattierungen zulässt. Samawaties Vokalisten auf der einen Seite, die aufs Wesentliche reduzieren Arrangements von Klavier, Kontrabass und Perkussion auf der anderen fügen sich daher zu einem sanften, fließenden Gesamteindruck zusammen, der mit den poetischen Bildern der Gedichte und Psalmen harmoniert."