Welcome at Double Moon Records


Google

Diese Seiten
Web
Seitenanfang

Neue Releases auf Double Moon Records

Arild Andersen: The Rose Window - European Jazz Legends Vol. 6

bildbeschreibung

"Es geht immer um den "Sound" - den du im Sinn hast. Aber auch in den Fingern.", sagte Arild Andersen beim Interview für die Reihe im März 2016 in seinem Haus in Olso/Norwegen. "Ich bin mit dem Sound, auch bei meinem Instrument, dem Bass, immer sehr bewusst umgegangen. Sound ist das, was man zuerst und in erster Linie wahrnimmt, egal ob bei einem Saxophonisten oder einem Bassisten". Andersen’s mächtiger und melodiöser akustischer Bass wird schon lange und immer wieder um elektronische Sounds erweitert, z.B. via "Electro Harmonix Delay". Zahlreiche Aufnahmen sind bei ECM erschienen, entweder mit eigener Band oder als Bassist bei anderen Musikern - sie dokumentieren Begegenungen mit u.a. Kenny Wheeler, Paul Motian, Bill Frisell, John Taylor, Alphonse Mouzon, Ralph Towner, Nana Vasconcelos, Marcin Wasilewski oder Markus Stockhausen. Und natürlich die legendären Aufnahmen mit seinem Landsmann Jan Garbarek, sowie mit seiner eigenen Band „Masqualero“, die u.a. Jon Christensen, Jon Balke, Tore Brunborg und Nils-Petter Molvaer präsentierte. Aber für dieses vom Publikum mit standing ovations gefeierte Konzert in Gütersloh brachte Andersen sein Trio mit Helge Lien am Piano sowie Schlagzeuger Gard Nilssen mit. "Beide sind sehr talentiert und jung - aber ich wollte schon immer mit jungen Musikern spielen. Nils-Petter (Molvaer) and Tore Brunborg waren Anfang zwanzig, als sie zu "Masqualero" stießen. Und Jan Garbarek war gerade mal 23 Jahre jung, als wir "Afric Pepperbird" aufnahmen, und ich nur 24. Nichts geschieht vorraussetzungslos. Wichtig ist nur, dass man das Vorhandene auf neue Art zusammenfügt und dann daraus hoffentlich wieder etwas Neues entsteht.“

VÖ-Datum: 08.05.2016

Lesen sie mehr hier!

Anne Hartkamp: Songs & Dances

bildbeschreibung

Was hat Anne Hartkamp nicht schon alles für spannende Projekte präsentiert, was für außergewöhnliche Alben entstanden unter ihrem Namen! Mit Gunter Hampel und Smudo etwa („Next Generation“). Oder im A Capella-Quartett „Harem 4“ (beide 1997). Nicht fehlen darf selbstverständlich „Glücklich“ (2005), der Ausflug in die deutsche Muttersprache. Unter dem Pseudonym Magnolia gibt es mit dem Gitarristen Philipp van Endert gleich zwei Tondokumente: „Humpty’s Amazing Boogie Pencil“ (2007) und „Wait A Second“ (2012). Sie arbeitete mit Michael Wollny, Nils Wogram, Lajos Dudas, Marion Brown, Axel Dörner, Perry Robinson sowie der WDR Big Band zusammen. Und dann wäre da noch das Quintett mit dem Pianisten Thomas Rückert, dem Saxophonisten Claudius Valk, dem Bassisten André Nendza sowie dem Drummer Oliver Rehmann, mit dem „Momentum“ (2010) entstand. Nie jedoch klang Anne Hartkamp eindringlicher, wandelbarer, brachte ihre stimmlichen Qualitäten besser auf den Punkt als auf ihrem aktuellen Werk „Songs & Dances“.

VÖ-Datum: 06.05.2016

Lesen sie mehr hier!

Homepage: www.annehartkamp.de

Der Weise Panda: MAM

bildbeschreibung

Weise wohlgemerkt. Nicht weiß. Damit würde nur wieder eines dieser vielen Klischees bedient werden, sei es über diese geheimnisvollen, niedlichen Tiere oder auch über diesen geheimnisvollen, niedlichen Jazz. Mit keinem von beiden können Herta und Otto Normalverbraucher so richtig etwas anfangen. Dabei wäre es doch so leicht: Der Panda wie der Jazz öffnen sich einem nur über den Schlüssel der Emotionen. Und auch die Formation um die Sängerin Maika Küster, den Pianisten Simon Seeberger, den Bassisten Yannik Tiemann und den Drummer Jo Beyer lässt sich am ehesten dann verstehen, wenn man allen intellektuellen Ballast über Bord wirft und sich ganz von seinen Instinkten leiten lässt. Was nicht automatisch bedeutet, dass das Hirn außen vor bleiben muss. Im Gegenteil: Die Musik des „weisen Panda“ fordert und berührt einen, sie entwickelt eine eigenwillige Dynamik, die man zunächst verstehen und akzeptieren muss, um in ihren mächtigen Strudel hineingezogen zu werden. Ein weiteres Highlight in der schillernden „Jazz thing Next Generation“-Serie.

VÖ-Datum: 06.05.2016

Lesen sie mehr hier!

Homepage: derweisepanda.de

Sabine Kühlich & Laia Genc: In Your Own Seet Way - A tribute To Great Dave Brubeck

bildbeschreibung

Es war sein eigener Weg, den Dave Brubeck einschlug. Ein steiniger mithin. Denn die 2012 verstorbene Ikone an den schwarzweißen Tasten liebte die krummen, nicht unbedingt für jedermann/-frau verträglichen Taktarten. Meist waren es bei Brubeck 5/4 wie im berühmten „Take Five“, das längst den Status eines „Jazzhits“ besitzt. Es gab aber noch wesentlich exotischere Metren wie die 9/8 in „Blue Rondo A La Turk“ oder die 7/4 in „Unsquare Dance“, von betörend eigenwilligen Jazzwalzern wie „In Her Own Sweet Way“ oder „Emily“, bei denen es sowieso keinen Sinn mehr macht, mitzuzählen, einmal ganz zu schweigen.

Dass sich die Vokalistin und Saxofonistin Sabine Kühlich aus Aachen und die Pianistin Laia Genç aus Köln nun auf ihrer CD „In Your Own Sweet Way“ dennoch mit einem Bündel hochkarätiger Songs des Maestros an die Öffentlichkeit wagen, liegt vielleicht gerade an der überaus reizvollen Herausforderung, das scheinbar Komplizierte leicht, einfach und nachvollziehbar klingen zu lassen.

Für die beiden Frauen stellt der Ende 2012 verstorbene Tasten-Gigant so etwas wie einen ästhetischen Leuchtturm dar. „Dave Brubeck war einer meiner ersten und prägendsten Einflüsse“, erinnert sich Sabine Kühlich. „Seine charmante und humorvolle Art, die Musiktraditionen zu mischen und interessante Taktarten aufzugreifen, hat mich als Teenager gepackt und begeistert mich noch heute. Die Faszination zwischen ´einfach` und ´unerwartet` prägt auch mein Komponieren, und daran ist Dave Brubeck nicht ganz unschuldig.“ Laia Genç näherte sich Brubeck schrittweise an, über „In Your Own Sweet Way“ oder „Blue Rondo A La Turk“. Genç: „Ich erinnere mich, dass mich das total von den Socken gehauen hat. Und ich habe mir gedacht, wenn ich das einmal in einer schönen Version spielen würde, das wäre ein super Ziel! Es kamen immer mehr tolle Stücke dazu, die mich musikalisch anzogen und die anderseits auch dem Werke Brubecks gerecht werden.“

VÖ-Datum: 08.04.2016

Lesen sie mehr hier!

Homepage: www.sabinekuehlich.com

Birgitta Flick Quartet: Dalarna

bildbeschreibung

Sie ist Deutsche. Die Nummer 48 in der Phalanx der „Jazz thing Next Generation“, einer Hall Of Fame herausragender junger Musikerinnen und Musiker, die dem Jazz in ihrem Heimatland ein neues Gesicht und einen neuen Ton gegeben haben. Und dennoch wirkt Birgitta Flick schwedischer, als so mancher Kollege aus dem Land der Elche. Schuld daran ist ein Erasmus-Semester, das die in Neubrandenburg aufgewachsene und in Berlin lebende Tenorsaxofonistin in Stockholm absolvierte und grundlegend veränderte. „Ich habe viele Musiker getroffen, jede Menge gespielt, habe darüber angefangen Schwedisch zu lernen, mich für die Kultur zu interessieren, für die Menschen. Es gibt eine Menge Jazzmusiker, die sich mit der Volksmusik beschäftigen, die meisten haben einen Background in der Volksmusik. Das ist in Deutschland ganz anders, man hat sich hier nicht mit traditioneller Musik befasst, wenn man als Jazzer unterwegs ist.“

Entsprechend klang auch „Yingying“ (DMCHR 71121) von 2013, das viel beachtete Debütalbum des Birgitta Flick Quartetts. Nun folgt mit dem Nachfolger „Dalarna“ ein noch intensiveres Eintauchen in die Klangwelten Schwedens, ein Absorbieren der dort omnipräsenten Gelassenheit und Ruhe, ein akustisches Kolorieren der weiten Landschaften und der zahllosen lyrischen Refugien. In elf Stücken komponierte Birgitta Flick für ihr Quartett und die drei Gäste - Vokalistin Lina Nyberg, den Altsaxofonisten/Flötisten Nico Lohmann und die Bassklarinettistin Silke Eberhard - eine ungewöhnliche, archaische, emotionale Suite, beeinflusst von überlieferten Volksliedern, Hymnen und traditionellen Kirchenliedern. Das Inspirationszentrum liegt in der Provinz Dalarna, das Hans Christian Andersen in seinem Reisebuch von 1851 wie folgt beschrieb: „Maler und Dichter, nehmt einander an die Hand und kommt hinauf nach Dalarna. Das arme Land ist reich an Schönheit und Poesie, am reichsten doch am Siljansee.“

VÖ-Datum: 24.03.2016

Lesen sie mehr hier!

Homepage: www.birgittaflickquartett.de