Es gibt nicht viele europäische Jazzmusiker, die die amerikanisch geprägte Jazztradition respektvoll zu behandeln und sie gleichzeitig im eigenen Stil zu interpretieren wissen. Einer, der sich mit Leib und Seele darauf eingelassen hat, ist Jürgen Hagenlocher. Und aus gutem Grund nennt er seine neue CD "Leap In The Dark". Dieser Sprung ins Ungewisse (so die Übersetzung ins Deutsche) hat sich gelohnt. Sich auf Unbekanntes einzulassen birgt ein gewisses Risiko - kann aber auch so wie hier ein überaus inspirierendes und spannendes Ergebnis bieten.
VÖ-Datum: 02.03.2012Lesen sie mehr hier!
Homepage: www.hagenlochermusic.com
Das hochkarätig besetzte Quartett hat bereits 2009 ein erstes Album veröffentlicht („Playground“), beim kleinen französischen Label Must Records, und erntete umgehend großes Lob in der Presse. In unveränderter Besetzung ist der Nachfolger nun noch geradliniger und substantieller geworden, die lange gemeinsame Spielpraxis mündete in eine mühelose, völlig unangestrengte, locker groovende Aufnahme einer souveränen, homogenen Band.
VÖ-Datum: 02.03.2012Lesen sie mehr hier!
Homepage: www.matthieumarthouret.com
Wenn die Cowboys auftreten, bleibt kein Stein auf dem anderen. Das Trio unternimmt seine wagemutigen musikalischen Streifzüge durch Stile und Melodien, als rauschte ein Blizzard durch die Gassen. Mit waghalsigen Arrangements wird ein Sturm erzeugt, der Dächer abdeckt und Bäume umlegt. Saalschlacht ist Programm. Mal dampfen Funk-Grooves, dann rauchen die Rock-Kanonen, und dann wieder folgen wilde Impros.
Die Einflüsse von Frank Zappa, Rage against the Machine, Don Li, Massive Attack, Screaming Headless Torsos oder Pantera (die eine ihrer CDs „Cowboys from Hell“ nannte) sind unüberhörbar. Und doch ist die Musik eigenständig und frisch, geprägt vom unkonventionellen Einsatz von Elektronik. Ungezügelte Spiellaune und brachiale Energie haben bisher noch jeden Club zum Beben gebracht. Da ist es natürlich sehr willkommen, dass Cowboys ständig unterwegs sind!
VÖ-Datum: 03.02.2012Lesen sie mehr hier!
Homepage: www.cowboysfromhell.ch
Extrem lässig. So ließen sich Komposition und Interpretation auf „In Sight“ wohl am besten charakterisieren. Die vier Jungs von RADAR liefern mit „In Sight“ ein reifes Werk ab, das in sich absolut stimmig ist. Man darf sich das beim Hören auch gerne immer wieder vergegenwärtigen: Hier präsentieren sich keine alten Hasen, „In Sight“ ist tatsächlich das Debüt-Album des jungen Berliner Quartetts RADAR. Mit einer Selbstverständlichkeit präsentieren sie eine sehr eigenständige Stil-Linie, kleine Schlenker Richtung klassischer Fuge oder federleichtem Latin ordnen sich immer in das originäre und originelle Gesamt-Klangbild ein.
VÖ-Datum: 03.02.2012Lesen sie mehr hier!
Homepage: www.timovollbrecht.de
Perrenoud, dem einst der Journalist Luca Sabbatini eine „unglaubliche Fantasie in seinen Melodien, eine zerstörerische Kraft, eine greifbare lyrische Intensität“ attestierte, ist wirklich ein Tausendsassa, der sich hier jeder gängigen Kategorisierung entzieht. Wenn überhaupt, dann ist das, was wir hören, eindeutig Jazz. Allerdings finden wir im künstlerischen Ansatz auch viele Anleihen bei anderen populären Stilen. Eine Art populäre Musik, wie sie Johann Sebastian Bach kultivierte. Eine Art populäre Musik, wie sie Cake zelebrieren. Eine Art populäre Musik, wie sie uns Return To Forever nahe brachten. In der englischen Sprache gibt es eine passende Beschreibung dafür: Attitude. Eine solche Pop-Attitüde für den Jazz (besser: für seinen Jazz) scheint Perrenoud, dessen Schallplattensammlung angesichts der vorliegenden Klang- und Assoziationsvielfalt sicher riesig ist, mehr als deutlich aufzuweisen. Beeindruckend, dass trotz der vielfältigen einem in den Sinn kommenden Einflüsse dieses Trio original, wenn nicht gar originell klingt. Alleine was das Trio aus dem Klassiker „Autumn Leaves“ macht, ist in dieser Hinsicht bemerkenswert.
VÖ-Datum: 06.01.2012Lesen sie mehr hier!
Homepage: www.marcperrenoud.com